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Stufenfreier Wohnkomfort für zu Hause

Lift und Aufzug können die Treppe ersetzen

alt Alt werden in den eigenen vier Wänden, das wollen 65 Prozent der Deutschen. Aber die wenigsten Eigenheime sind altersgerecht ausgestattet. Wer sein Haus oder seine Wohnung barrierefrei umbauen will, muss sich beeilen, denn Fördergelder von der KfW gibt es nur noch bis Ende des Jahres.

 

 

Schönheitskur für die Fassade

altModerne Verblendung für Heimwerker

Von den 40 Millionen Wohngebäuden in Deutschland sind nach Schätzungen des Bundesumweltministeriums rund 28 Millionen sanierungsbedürftig. Wer den Wert seiner Immobilie langfristig erhalten oder kontinuierlich steigern möchte, sollte Modernisierungsmaßnahmen nicht lange aufschieben, sondern möglichst zeitnah umsetzen, um Folgeschäden zu vermeiden.

 

Gute Gründe für den Neubau

altDen Altbau aufwendig sanieren oder besser gleich neu bauen? Für viele Hausbesitzer stellt sich heute diese Frage, denn abhängig vom Alter und der Bausubstanz des Gebäudes kann eine gründliche energetische Sanierung schnell fünfstellige Euro-Beträge kosten. Nach einer Untersuchung der InfoZentrale "Massiv Mein Haus" ist es in vielen Fällen wirtschaftlicher, sich für den Neubau zu entscheiden.

 

Nachrüsten ist Pflicht

Ab 2012 muss der Dachboden gedämmt sein

Arbeiter bei der Innenraumdämmung Egal ob er genutzt wird oder nicht: ab 2012 ist die Dämmung des Dachbodens gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben. Das Dach muss nach der Sanierung mindestens einen Wärmedämmwert (U-Wert) von 0,24 W/(m2K) erreichen. Wer den Dachraum nicht oder nur als Abstellraum nutzt, kommt mit einer Dämmung der obersten Geschoßdecke deutlich günstiger weg als etwa mit einer kompletten Dachsanierung.

Dank der guten Dämmleistung benötigt eine nachträgliche Dachbodendämmung mit Polyurethan nur eine sehr geringe Aufbauhöhe. Die Dämmfakten: Die Leistung eines Dämmstoffes erkennt man an seiner Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) - je kleiner, umso besser. Bereits 12 Zentimeter dicke Polyurethan-Dämmelemente der WLS 024 genügen, um die EnEV-Anforderungen zu erfüllen.

 

Schallübertragung beim Trockenbau verhindern

altTrockenbauelemente sind beliebt und insbesondere in der Sanierung eine ernsthafte Alternative zur Massivbauweise. Sie lassen sich leicht verarbeiten, verkürzen die Bauzeit und sind kostengünstig. Handwerkliche Einbaufehler haben jedoch schwerwiegende Konsequenzen. Da der Beruf des Trockenbauers nicht der Meisterpflicht unterliegt, besteht die Gefahr, dass Anbieter ihr Metier nur unzureichend beherrschen und Fehler machen, die Folgen haben.

 

Ein neues Kleid fürs Haus

Nachträglich montierte Klinkerfassade spart Energie

alt Schlecht isolierte Häuser sorgen für hohen Wärmeverlust und Energieverbrauch. Besonders ältere Gebäude weisen nur eine unzureichende Wärmedämmung auf. Das hat nicht nur Konsequenzen für die Umwelt, sondern ist auch der Grund dafür, dass wir uns in falsch temperierten Räumen unwohl fühlen. Im Sommer ist das Haus zu warm und im Winter zu kalt – vermeiden lässt sich das am besten mit einer qualitativ hochwertigen Fassade, die nicht nur effektiv isoliert, sondern das Haus auch aufwertet. Auf diesem Weg spart man auf intelligente Weise bis zu 60 Prozent der Energie und der Heizkosten ein.

 

Wann lohnt ein Modernisierungscheck?

altDiplom-Ingenieur Jörg Nowitzki, BSB-Bauherrenberater (Leipzig) ist Fachingenieur für Denkmalpflege und Altbausanierung. Im Interview erklärt er die Vorzuge des BSB-Modernisierungschecks.

Warum ist für Hausbesitzer und Erwerber von Bestandsimmobilien ein Modernisierungscheck wichtig?

Um auf der sicheren Seite zu sein. Fachlich fundierte Beratung, wie der vom Bauherren-Schutzbund e.V. angebotene Modernisierungscheck, ist angebracht, sollen Wohnbedingungen heutigen Ansprüchen und sich ändernden Lebenssituationen angepasst werden. Gleich, ob es um Instandsetzung, Umbau oder Modernisierung von Altbausubstanz geht – die Analyse von Fachleuten hilft Eigentümern oder potenziellen Erwerbern zu planen und zu entscheiden. Mit einem solchen Check lässt sich klären, welche Um- und Ausbauten möglich, sinnvoll und nötig sind. Nur so lassen sich der Umfang notwendiger Arbeiten und die Kosten ermitteln.

 

Gut gedämmt durch Herbst und Winter

altDer Herbst steht vor der Tür und mit ihm der Beginn der Heizsaison. Höchste Zeit, den Wärmeschutz der eigenen vier Wände zu überprüfen: Über kleine Schwachstellen an der Gebäudehülle - sogenannte Wärmebrücken - kann in der kalten Jahreszeit schleichend Energie verloren gehen. Vielfach unterschätzt werden auch Dach und Keller: Sind sie nicht ausreichend gedämmt, geben die großen Flächen Heizwärme ungenutzt an die Umgebung ab. Moderne Dämmstoffe wie XPS schließen diese Lücken.

Wärmebrücken sind all die Bereiche der Gebäudehülle, über die mehr Energie nach außen dringt als über den Rest. Klassische Stellen, an denen sie auftreten, sind Raumecken, Fensterlaibungen oder Rollladenkästen. Die Innenwand kühlt dort deutlich ab, wodurch sich die Feuchtigkeit aus der Raumluft als Tauwasser absetzen kann. Im ungünstigsten Fall entsteht hierdurch Schimmel. Um Wärmebrücken auszuräumen, wird in der Regel von außen eine Dämmung an diese Stellen der Fassade angebracht. Dämmplatten gibt es hierfür in verschiedenen Formaten und Stärken.

 

Dicht machen lohnt sich

Fenstersanierung so wichtig wie Mauerdämmung

Blick durchs Fenster nach draußen Beim Stichwort energetische Sanierung denken viele Bauherren zunächst an die Dämmung der Außenmauern oder eine neue Heizungsanlage. Doch auch veraltete Fenster oder Einfachverglasungen sind Schwachstellen, durch die teure Heizenergie entweichen kann.

Abhängig von Größe und Alter der Fenster lassen sich durch den Einbau moderner Isoliergläser erhebliche Einsparungen erzielen. Mit dem Austausch von 20 Quadratmetern Einfachglas gegen Zweifach-Isolierglas mit Wärmeschutzbeschichtung wie Climaplus Ultra N von Saint Gobain lassen sich pro Jahr schon mehr als 1.000 Liter Heizöl und knapp 3.000 Kilogramm CO2 einsparen.

 

Moderne Fenster verlangen einen intensiveren Luftaustausch

Lüftungstechniken wirken sich positiv auf Wohnkomfort und Energiebilanz aus

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Alte Fenster lassen viel Wärme nach draußen – und unkontrolliert Frischluft nach innen. Bei neuen Wärmeschutzfenstern ist das nicht mehr der Fall, dafür steigt der Lüftungsbedarf. Hausbesitzer können zwischen mehreren Lüftungsvarianten wählen, etwa regelmäßigem Querlüften oder automatischen Lüftungsanlagen. Unabhängig davon ist eine Dämmung der Fassade empfehlenswert, um die Schimmelgefahr zu minimieren.

 
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